Wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Einen Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente haben Sie bereits dann, wenn bei Ihnen eine Berufsunfähigkeit von mindestens 50% für die nächsten sechs Monate diagnostiziert wurde. Die Rente wird in der Regel rückwirkend ab dem Eintritt in die Berufsunfähigkeit gezahlt, wenn der behandelnde Arzt in den vorherigen 6 Monaten keine genaue Prognose abgeben konnte. Eine Voraussetzung für die Zahlung ist, dass die Berufsunfähigkeit bereits durchgehend in den vorherigen sechs Monaten bestanden hat und der Zustand auch in Zukunft noch anhalten wird.

Wie hoch sollte die BU-Rente (Berufsunfähigkeitsrente) sein?

Die Berufsunfähigkeitsrente berechnet sich aus 60% des Bruttoeinkommens bzw. 75% des Nettoeinkommens. Sobald bei Ihnen eine Berufsunfähigkeit eintrifft, fließt ihre Rente regelmäßig. Sie ist ganz normal zu versteuern. Die komplette versicherte Jahresrente inklusive der bereits bestehenden Versicherungen darf aber das durchschnittliche Jahres-Bruttogehalt in Höhe von 60% der letzten drei Jahre nicht überschreiten. Die gesetzliche EU-Rentenhöhe Können Sie Ihrem Renteninformationsschreiben vom Deutschen Rentenversicherung Bund entnehmen, welches Ihnen jährlich per Post zugeschickt wird. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie mindestens seit 5 Jahren in die Rentenkasse einzahlen und älter als 27 Jahre sind.


Für wen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung gut geeignet?

Vor einer Berufsunfähigkeit kann sich niemand schützen. Viele Menschen möchten aber monatlich kein Geld investieren, um sich abzusichern. Besonders jungen Menschen erscheint die Vorstellung sehr abstrakt, dass sie später ihren Beruf nicht ausüben können. Gesetzlich ist eine Absicherung gar nicht vorgeschrieben. Am Ende kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung aber den großen Unterschied machen, wie man im Alter finanziell abgesichert ist. Im Fall einer dauerhaften Erkrankung oder gesundheitlichen Problemen nach einem Unfall kann eine Berufsunfähigkeitsrente wenigstens den Lebensstandard sicher. Der Staat würde nur bei einer kompletten Erwerbsminderung eintreten. Das bedeutet, wenn Sie gar nicht mehr arbeiten könnten. Beim Abschluss einer BU-Versicherung muss aber zwingend darauf geachtet werden, dass alle Beschwerden und Krankheiten bei den Gesundheitsfragen ehrlich beantwortet werden. Ansonsten könnte es passieren, dass Probleme bei der Auszahlung der BU-Rente auftreten.

Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung so wichtig ist

Ohne eine Berufsunfähigkeitsversicherung fließt ein Drittel des letzten Bruttogehaltes höchstens in die Erwerbsminderungsrente. Von dieser Summe werden noch Krankenkassenbeiträge, Steuern und Abschläge abgezogen. Laut Statistik der Deutschen Rentenversicherung bleiben im Durchschnitt bis zu 736 Euro für den ganzen Monat übrig. Abzüglich der Steuern ist das einem Hartz IV Niveau gleichzusetzen. Freiberufler, Selbstständige und Berufsstarter würde es in diesem Fall noch stärker treffen. In der Regel besitzen sie keinen Rentenanspruch. Umso jünger sie mit den Zahlungen beginnen, umso geringer ist der Beitrag. Dementsprechend sollte man sich bereits in jungen Jahren um eine Berufsunfähigkeitsversicherung kümmern.

Gesundheitsfragen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

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